Grundlagen der Montessoripädagogik
Charakteristisch für Maria Montessoris Pädagogik ist, dass sie den einzelnen Entwicklungsstufen der Kinder „sensible Phasen“ zuordnet. Mit diesem Begriff der sensiblen Phasen ist bei Montessori gemeint, dass es in der Entwicklung des Kindes Phasen mit einer besonderen Empfänglichkeit, also Sensibilität für bestimmte Lernvorgänge und Umwelteinflüsse gibt. Während einer bestimmten Entwicklungsphase ist es besonders leicht, bestimmte Lernerfahrungen zu machen und Fertigkeiten zu erwerben.
Diese Arbeitshaltung wird anhand von vielen Materialien ausgeführt und unterstützt. Maria Montessori stellte viele Anforderungen an das Material, denn das ausgewählte Material muss der individuellen kindlichen Entwicklungsstufe des Kindes entsprechen.
Wie zB:
- Das Material soll die Aufmerksamkeit fesseln
- Das Material muss strukturiert sein
- Das Material muss begrenzt sein
- Übermäßiges Angebot beeinträchtigt die Aufmerksamkeit
- Soziale Bedeutung: Ein Kind lernt, dass es ein Material, das bereits ein anderes Kind benützt nicht haben kann. Es muss lernen zu warten!
- Das Material soll dem Entwicklungsstandes des Kindes angepasst sein
Nach Maria Montessori arbeiten die Kinder in Freiarbeit.
Das bedeutet, dass die Kinder selbst entscheiden dürfen. was und mit wem sie arbeiten, welches Material sie verwenden, wo sie arbeiten (Tisch oder Arbeitsteppich auf dem Boden,...) und wie lange sie sich einer Sache zuwenden.
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